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Für Milchprodukte in der Schule zählen praktische Gesichtspunkte
Eine Studie der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft zeigt, welche Verpackungsarten und Gebindegrößen Schüler bevorzugen

Für den Einsatz auf dem Pausenhof ist die Kunststoffflasche der Renner unter den getesteten Verpackungsarten, weil sie wiederverschließbar ist und stabil wirkt, weil man aus der Öffnung gut trinken kann und weil die Flasche handlich und gut anzufassen ist. Mit diesen Argumenten überzeugt auch Tetra-Top die Schüler, wenn die Trink-Öffnung groß genug ist. Bei der Bewertung der Verpackungsart zählt für die Schüler die praktische Handhabung. So können Verpackungen weitere Pluspunkte sammeln, die dicht sind, nicht auslaufen und leicht zu öffnen sind. Natürlich bleiben auch Form und Optik der Packung nicht ohne Wirkung, aber tatsächlich zählt, wie sich die Verpackung im Schulalltag behaupten kann. Eine Sonderrolle fällt dem klassischen Tetra Pak zu, der besonders leicht zu öffnen ist und deshalb von Grundschülern gut bewertet wird. Außerdem spricht er jüngere Schüler wegen der kindlichen Wirkung stärker an.
Die Ergebnisse werden von der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft vorgestellt, die im November 2009 einen Verpackungstest für Schokomilch und Trinkjoghurt unter Schülern initiiert hat. „Da wir für Milch in der Schule ein attraktives Forum schaffen möchten, haben wir eine Studie in Auftrag gegeben, die zeigt, wie Kinder und Jugendliche verschiedene Gebinde für die Schule bewerten und welche Verpackungsgrößen gewünscht werden.“, erklärt Geschäftsführerin Dr. Maria Linderer. Mit den Ergebnissen stellt der Verband Molkereien, Frischdiensten und Verpflegungsanbietern eine fundierte Basis für Entscheidungen im Schulmilchbereich zur Verfügung.
Die Ergebnisse für die Gebindegröße sind für Schokomilch und Trinkjoghurt eindeutig: Kinder im Grundschulalter geben mehrheitlich 250 ml als die gewünschte Menge an, während ältere Schüler gleichermaßen zu 250 ml und 330 ml tendieren. Weniger als ein Viertel Liter pro Portion erachten auch Grundschüler als zu wenig.
Mit der Durchführung der Studie war das Kinder- und Jugendmarktforschungsinstitut icon kids & youth international research GmbH beauftragt, das in Einzelinterviews Schüler der ersten bis vierten sowie der fünften bis zehnten Klasse befragte. Für die Produktgruppen Schokomilch und Trinkjoghurt waren neutrale Kunststoffflaschen, Tetra-Top, Pouches und Becher im Test; für Schokomilch wurde zusätzlich der klassische Tetra Pak einbezogen.



Bildunterschrift: Stabil und wiederverschließbar sollen Milchverpackungen für die Schule sein; dies ergab eine Untersuchung der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft.
Bildquelle: Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft (LVBM)

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Für Rückfragen:
Claudia Eberl
Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 089 544225-25
Fax: 089 534595
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