Milchqualität

Tipps: Umgang mit Milch

Milch und Milchprodukte reagieren äußerst empfindlich auf falsche Behandlung und schädliche äußere Einflüsse. Deshalb ist es ganz besonders wichtig, dass man sie richtig aufbewahrt, um ihre Qualität und den Genuss zu erhalten.

Bayern setzt Zeichen

Woher stammt mein Lieblingsjoghurt? Wie erkenne ich Qualität aus Bayern? Hier finden Sie Infos zu Qualitäts- und Herkunftszeichen.

Schnell nach Hause!

Milch und Milchprodukte mögen kein direktes Licht und keine zu hohen Temperaturen, denn dies begünstigt die Vermehrung von Mikroorganismen. Schon zehn Minuten Sonnenlicht können den Geschmack frischer Milch beeinträchtigen. Deshalb sollte man die gut gekühlten Milchprodukte aus dem Kühlregal auf schnellstem Weg nach Hause in den Kühlschrank bringen.

Gut verschlossen aufbewahren

Weil Licht das Milchfett schädigt, haben fast alle Milchverpackungen einen Lichtschutz. Außerdem nehmen Milchprodukte schnell den Geruch anderer Produkte an, wenn sie im Kühlschrank offen gelagert werden. Gut verschlossen, dicht verpackt und vor allem kühl aufbewahrt – am besten in der Originalpackung – bleibt der volle Genuss erhalten.

Mindesthaltbarkeit: Was bedeutet das Datum?

Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) wird vom Hersteller festgelegt und auf die Packung gedruckt. Damit garantiert der Hersteller, dass bestimmte Eigenschaften wie Farbe, Geruch und Geschmack bis zu diesem Stichtag erhalten bleiben. Sofern das Produkt richtig gelagert wird.

Das MHD ist weder Verfallsdatum noch letztes Verbrauchsdatum. Ist der Zeitpunkt leicht überschritten, ist das Produkt meistens uneingeschränkt genießbar – sofern es in der original verschlossenen Verpackung war. Auf jeden Fall sollte man vor dem Genuss die eigenen Sinne einsetzen: Wie sieht das Produkt aus, wie riecht es?