Milchqualität

Warum ist unsere Milch so gut?

Über ein Viertel der deutschen Milchmenge stammt von Kühen aus Bayern. Nicht nur in Zahlen, auch in Sachen Qualität ist Bayern unter den Spitzenreitern: Seit vielen Jahren ist unsere Milch gleichbleibend gut und sicher.

Bayerns Milch – besonders rein

Als Naturprodukt kommt Milch naturgemäß mit Keimen in Berührung. Damit sie trotzdem hygienisch rein auf den Tisch kommt, arbeiten Bayerns Milchbauern mit größter Sorgfalt. Mit Erfolg: Der Keimgehalt bayerischer Rohmilch ist seit Jahren gleichbleibend niedrig und liegt deutlich unter dem gesetzlich erlaubten Grenzwert.

Unser Rezept für gute Milch

  • Wertvolles Futter: Wie Milch sich zusammensetzt, wird schon am Futtertrog bestimmt. Bayerns Milchbauern befüllen ihn mit dem, was ihre Milchkühe brauchen: Ein Futterangebot, das ausgewogen, hochwertig und auf ihren Bedarf abgestimmt ist. Es liefert den Kühen genau die Nährstoffe, aus denen hochwertige Milch entsteht.

  • Gesunde Kühe: Bayern fördert als einziges Land moderne und tiergerechte Laufställe, in denen sich Kühe frei bewegen können. Diese Form der artgerechten Tierhaltung zahlt sich aus: für die Milchkühe, die sich wohl fühlen und gesund bleiben. Und für Milchtrinker, denn sie schmecken den Unterschied.

  • Strenge Hygiene: Das Melkgeschirr im Stall, die Milchlaster, die unsere Milch transportieren, die Geräte und Maschinen in den Molkereien: Was auch immer mit Milch in Berührung kommt, unterliegt strenger Hygiene. So bleibt bayerische Milch, wie man sie kennt: rein, sauber und schmackhaft.

  • Schonender Umgang: Milch ist ein empfindliches Lebensmittel. Deshalb wird sie so schonend wie möglich gelagert, transportiert und zu vielfältigen Milchprodukten weiterverarbeitet. So bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe und der vollmundige Geschmack erhalten. Vom Bauern bis zur Ladentheke – und darüber hinaus.

Höchste Güteklasse für 98 von 100 Milchbetrieben

Mehr als 98 Prozent der bayerischen Milcherzeuger erreichen mit ihrer Rohmilch „Güteklasse 1“, eine gesetzliche Qualitätsstufe.

Für diese Güteklasse müssen bestimmte Grenzwerte für den Keimgehalt, Zellgehalt, Hemmstoffe und den Gefrierpunkt eingehalten werden. Beim Zellgehalt, der als Indikator für die Eutergesundheit gilt, ist Bayern mit dem niedrigsten Durchschnittswert Spitzenreiter im Bundesgebiet. Eine Auszeichnung, auf die unsere Milchbauern stolz sein können.