Milchqualität

Wie wird kontrolliert

Die Kontrollen unserer Milchqualität beginnen nicht erst beim Produkt. Als Erstes nehmen die Prüfer die Futtermittel für die Milchkühe unter die Lupe. Dann die Haltung und die Gesundheit der Milchkühe. Und so weiter … Erleben Sie es selbst

Einfach erklärt: das Kontrollsystem

Das Futter

Was gut für die Kühe ist, ist auch gut für die Milch. Deshalb legt Bayerns Milchwirtschaft größten Wert auf beste, kontrollierte Futterqualität. Dafür sorgen nicht nur die Landwirte selbst, sondern auch unabhängige Institutionen.

Bayernweite Kontrollen

Für die amtliche Futtermittelkontrolle ist die Regierung von Oberbayern zuständig, genauer gesagt das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit. Die dortigen Experten sorgen dafür, dass der nationale Kontrollplan bayernweit umgesetzt wird.

40.000 Proben pro Jahr

Veterinärassistenten der Kreisverwaltungsbehörde nehmen jedes Jahr rund 40.000 Futtermittelproben. Um den gesamten Futtermittelkreislauf lückenlos zu überprüfen, werden die Proben sowohl bei den Futtermittelherstellern als auch bei Futtermittelhändlern und natürlich in den landwirtschaftlichen Betrieben genommen.

Ergebnisse und Konsequenzen

In spezialisierten Laboren werden die Futtermittelproben auf Inhaltsstoffe, eventuelle unerwünschte und verbotene Stoffe und diverse andere Aspekte hin untersucht. Die Ergebnisse wertet die Regierung von Oberbayern aus. Sollte wirklich einmal etwas gefunden werden, was nicht ins Futter gehört, werden umgehend alle erforderlichen Maßnahmen getroffen.

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Wie Bayern für artgerechte Tierhaltung, Melkhygiene und
Tiergesundheit sorgt

 

 

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Vom Halm zum Glas – das Kontrollsystem

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Auf dem Bauernhof

Am liebsten sind unsere Kühe natürlich auf saftigen Almwiesen. Aber auch auf dem Hof bekommen sie alles, was sie glücklich macht – und dazu gehören auch großzügige Laufställe. Übrigens ist Bayern das einzige Bundesland, das die artgerechte Tierhaltung staatlich fördert.

Gesundheit steht an erster Stelle

Durchschnittlich 34 Kühe hält ein bayerischer Milcherzeugungsbetrieb. Zwar kennt ein Landwirt nicht unbedingt jede seiner Kühe beim Namen – wie es ihr geht, weiß er jedoch ganz genau. Für spezielle Fragen zur Tiergesundheit hat jeder Bauernhof seinen Hoftierarzt. Auch an das Veterinäramt kann er sich jederzeit wenden. Alle notwendigen Behandlungen und dabei eingesetzte Arzneien werden lückenlos in einem Bestandsbuch dokumentiert, das schon seit 2001 verpflichtend ist.

Programm „Offene Stalltür“

Mit der „offenen Stalltür“ setzt sich der Bayerische Bauerverband für mehr Transparenz und Qualität ein. Betriebe, die an diesem freiwilligen Programm teilnehmen, können jederzeit unangekündigt kontrolliert werden. Die Kontrollen reichen von der artgerechten Haltung über die Futtermittel bis zum Umgang mit Tierarzneimitteln.

Kontrollen sichern Qualität

Auch die Einhaltung der gesetzlichen Milch- und Viehverkehrsordnung wird ganz genau kontrolliert. Denn jeder Milcherzeuger hat ganz bestimmte Anforderungen an den Tierbestand, die Stallungen sowie das Melken, Behandeln und Lagern der Milch zu erfüllen. Außerdem muss jede Kuh eindeutig und sicher gekennzeichnet und in einer zentralen Datenbank registriert werden. Das schreibt die EU so vor.

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Bis aus der Rohmilch die verschiedensten köstlichen bayerischen Milch- und Käsespezialitäten werden, muss sie zahlreiche strenge Kontrollen durchlaufen.

 

 

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In der Molkerei

Bis aus der Rohmilch die verschiedensten köstlichen bayerischen Milch- und Käsespezialitäten werden, muss sie zahlreiche strenge Kontrollen durchlaufen. Das fängt bei den Milchsammelwagen an und geht in der Molkerei weiter. Denn Qualität hat bei uns in Bayern höchste Priorität.

Alle Daten im Blick

Spezielle Milchsammelwagen holen die gekühlte Rohmilch vom Bauernhof ab – dabei werden Daten wie Temperatur, pH-Wert, Erfassungszeitpunkt, Milchmenge und viele andere automatisch aufgezeichnet. Zusätzlich nehmen die speziell dafür geschulten Milchsammelwagenfahrer mehrmals pro Monat Proben und bringen sie zur Untersuchung ins Labor. In der Molkerei angekommen, geht die Rohmilch zuerst einmal zur Rohstoffeingangskontrolle.

Strenge Anforderungen

Nur zugelassene Molkereien dürfen in Bayern Milch- und Käsespezialitäten herstellen. Um diese Zulassung zu erhalten, müssen die Gebäude und technischen Anlagen, die Verfahrenstechnik, die Betriebs- und Personalhygiene und das Eigenkontrollsystem die Vorschriften der Milchverordnung erfüllen. Eine zugelassene Molkerei erhält eine „Veterinärkontrollnummer“ – der Verbraucher kann sie auf der Produktpackung im Identitätskennzeichen sehen.

Wirksame Eigenkontrolle

In ihrem Eigenkontrollsystem legt die Molkerei für jedes Produkt bestimmte Kontrollpunkte fest, die laufend überwacht werden. Dies umfasst alle Produktionsschritte und die Lagerung der Produkte. Alle Untersuchungsdaten werden dokumentiert, sodass man sie lückenlos rückverfolgen kann. Auch das Eigenkontrollsystem selbst wird überprüft – von den Veterinärbehörden und Organisationen wie dem TÜV. Zusätzlich prüft jede Molkerei ihre Endprodukte ganz genau im eigenen Labor vor und gibt sie auch in außerbetriebliche Labors und amtliche Prüfinstitute. Erst wenn alle Ergebnisse vorliegen, gibt es „grünes Licht“ für die Auslieferung an den Handel.

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Die herausragende Qualität und Frische von Bayerns Milchprodukten liegt dem Handel am Herzen – denn dort am Kühlregal treffen die Verbraucher ihre Entscheidung. Deshalb gibt es auch im Handel gut durchdachte Kontrollsysteme.

 

 

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Im Handel

Die herausragende Qualität und Frische von Bayerns Milchprodukten liegt dem Handel am Herzen – denn dort am Kühlregal treffen die Verbraucher ihre Entscheidung. Deshalb gibt es auch im Handel gut durchdachte Kontrollsysteme.

Kontrollen im Zentrallager

Kommen die frischen Milchprodukte im Handel an, werden die Temperaturen im Kühlfahrzeug und in den Produkten gemessen, die Transportverpackungen geprüft und auch die Produkte selbst im Hinblick auf Frische und das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) untersucht. Solange die Produkte im Zentrallager sind, finden diese Kontrollen täglich statt.

Überwachung der Kühlkette

Die richtige Lagertemperatur ist das A und O bei frischen Milchprodukten. Deshalb ist es ganz wichtig, dass sie auch auf dem Weg vom Zentrallager in den Einzelhandel immer gut gekühlt bleiben und das Be- und Entladen so schnell wie möglich stattfindet. Darauf wird sorgfältig geachtet.

Im Kühlregal

Selbstverständlich überprüft der Einzelhändler täglich seine frischen Milch- und Käseprodukte im Kühlregal und achtet darauf, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum nicht überschritten wird. Schließlich muss er sicherstellen, dass Bayerns Milchprodukte immer ein hochwertiger und sicherer Genuss sind.

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