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Mitgliederversammlung der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft e.V.

Vorsitzender Günther Felßner begrüßte die Anwesenden zur 58. Mitgliederversammlung im Haus der Bayerischen Landwirtschaft in Herrsching.

München, 12. November 2015 – In seinem zweiten Jahr als Vorsitzender begrüßte Günther Felßner die Anwesenden zur 58. Mitgliederversammlung der Landesvereinigung im Haus der Bayerischen Landwirtschaft in Herrsching. Gemeinsam mit Geschäftsführerin Dr. Maria Linderer erstattete er Bericht über das Geschäftsjahr 2014.

Wertschätzung der Verbraucher
In seinem Grußwort informiert Günther Felßner über die allgemeinen Entwicklungen in der bayerischen und deutschen Milchwirtschaft 2014 und ist davon überzeugt, dass die derzeit stürmischen Zeiten auf dem Milchmarkt nur gemeinsam gemeistert werden könnten. „Packen wir es gemeinsam an“ forderte er entsprechend alle Akteure der bayerischen Milchwirtschaft in seiner Ansprache auf.
Angesichts der aktuellen Herausforderungen spielt die Wertschätzung der Verbraucher eine entscheidende Rolle. „Wir müssen positive, emotionale Anknüpfungspunkte für Milch- und Milchprodukte schaffen und die Verbraucher in ihrer Esskultur abholen – Ihnen zeigen, Milch schmeckt, Milch tut mir gut und Milch ist etwas wert“, erklärt der Vorsitzende der Landesvereinigung. Vor diesem Hintergrund spiele die Arbeit der Landesvereinigung eine besonders wichtige Rolle. Ihre Aufgabe sei zusammengefasst, das Milchland Bayern in seiner Gesamtheit zu stärken und „Lust auf die vielfältigen, hochwertigen bayerischen Milchprodukte zu machen. In Bayern. In Deutschland. Weltweit“, berichtete Geschäftsführerin Dr. Maria Linderer und untermauerte diese Funktion mit einer Auswahl erfolgreicher Projekte, die 2014 von der Landesvereinigung umgesetzt wurden. Mit der einstimmigen Verabschiedung der Jahresrechnung 2014 und des Haushalts 2016 wurde die Arbeit des Verbands bestätigt.

Der Bayerische Weg in der Milchpolitik
Für das diesjährige Hauptreferat konnte Ministerialdirektor Hubert Bittlmayer, Amtschef im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gewonnen werden. Unter dem Titel „Der Bayerische Weg in der Milchpolitik“, erläuterte Bittlmayer u.a. die Leistungen des Staatministeriums für die Milchwirtschaft sowie die Ergebnisse der kürzlich abgehaltenen Agrarministerkonferenz in Fulda. Außerdem ging der Amtschef auf das Thema Tierwohl in der gesellschaftlichen Diskussion ein und berichtete über den aktuellen Stand in Hinblick auf das Hauptprüfverfahren.

Es gibt keine Denkverbote
In seinem Vortrag gab Bittlmayer eine erste Schätzung zum bayerischen Durchschnittspreis für Milch 2015 bekannt: 31,5 ct/kg. Solch niedrige Milchpreise besorgten auch ihn, erklärte er und betonte, dass es in der aktuellen Situation keine Denkverbote gäbe, die Rückkehr zu einer Milchquote jedoch ausgeschlossen sei. Die Anhebung des Interventionspreises von derzeit 21,5 ct auf mindestens 25 ct wird von Staatsminister Helmut Brunner gefordert und könnte aus Sicht des Ministeriums zur Stabilisierung des Marktes beitragen.
 
Bildunterschrift: (v.l.n.r.) Milchkönigin Susanne Polz, Hubert Bittlmayer, Amtschef im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Milchprinzessin Eva-Maria Bäuml und Günther Felßner, Vorsitzender der LVBM bei der Mitgliederversammlung in Herrsching.

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Julia Christiansen
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